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Februar 2009 "Die Glocke" -Ennigerloh- "Orpheus in der Unterwelt"
Beeindruckend war, mit welcher Fingerfertigkeit Karsten Ackermann und Frank Kadgien die Puppen tanzen ließen. Mehr als zehn Figuren, alle aus der Werkstatt des Ehepaars Weinhold, wurden nach und nach und parallel zum Leben erweckt. Neben dem Titelhelden agierte eine ausgelassene Schar origineller Mitstreiter, allen voran Götterchef Jupiter, dessen Verwandlung in eine Fliege, ach was, in einen dicken fetten Brummer mit filigranen Flügeln und Gummischlauch-Saugrüssel zu den komischen Höhepunkten zählte. Doch einen gab es noch,
der ihm die Schau stahl, Wächter Hans Styx.
In der Physiognomie bereits an ihn erinnernd, wurde es zur Gewissheit, als das Lied des"Prinzen von Arkadien" ertönte: Hier sang oder besser näselte der unvergessene Theo Lingen und erntete zu Recht wahre Begeisterungsstürme.
Text: Rudolf Geiser
Elbe-Elster-Rundschau 17. September 2005
Eröffnungsveranstaltung zum 7. Internationalen Puppentheaterfestival im EE-Kreis
"Orpheus in der Unterwelt"...Fast einhundert Zuschauer kamen zu Toni-Karsten Ackermann und Partnerin Yifat Maor, als sie nach Jacques Offenbachs Originalmusik von einer Schallplattenaufnahme aus dem Jahre 1977 nicht nur Orpheus in der Unterwelt tanzen ließen.Mit furioser Puppenführung und rasantem Tempo gelang es Felicio, der temporeichen Musik Offenbachs, die Zuschauer zu Szenenbeifall und zum Mitklatschen herauszufordern. Die phantasiereichen Figuren des Künstlerehepaars Barbara und Günter Weinhlold erhöhten das Vergnügen.Einhellige Meinung: es war ein gelungener Auftakt zum diesjährigen internationalen Festival.Nordbayerische Nachrichten
Puppentheater Felicio inszenierte "Robin Hood" stimmig und ideenreich
...hier geht es um Kunst, Literatur und wunderbar klassisches Handpuppentheater, bleiben Blut, Schweiß und Tränen außen vor und das zahlreiche Publikum, verlässt das Junge Theater in Forchheim nach dieser zweiten Veranstaltung der 7. Puppentheaterwoche vergnügt und mit einem Lächeln auf den Lippen.
Im Robin Hood des Puppentheater Felicio gelingt tatsächlich der Spagat zwischen klassischer Vorlage und modernem Witz und er gelingt souverän.
Es endet ein bezauberndes Handpuppenspiel voller skurriler Ideen und mit großem Charme.
Ausschnitt/ Text: A.J. Wahl Nordbayerische Nachrichten
Theaterzeitschrift
Puppen - Menschen und Objekte
Karsten Ackermann aus Berlin, der mit seinem Puppentheater Felicio anreist, passte so recht in dieses Flair.
Schon beim Aufbau der Reisebühne merkt man: da arbeitet ein Profi. In 40 Minuten baut Ackermann aus dem wenigen Gebäck alles zusammen und für den Veranstalter ist alles unkompliziert.
Und dann steht sie: eine schöne Guckkastenbühne mit einem roten Vorhang. Herrlich bemalte Stoffbahnen werden aufgerollt und draußen angebracht, um sie im entscheidenden Moment herunterzulassen. Dann zeigen sie eine mittelalterliche Burg mit typischen Details wie Tor, Wehrgang, Aborterker oder Mauertürmen in perfekt illusionistischer Malerei.
Für das 11. Puppenspielfest war Karsten Ackermann eine echte Überraschung. die Zuschauer dankten dem Puppenspieler mit gespannter Aufmerksamkeit und viel Beifall.
Auschnitt, Text: A. Raithel
Karsten Ackermann aus Berlin zeigte "Dornröschen" mal ganz anders - Witz, Charme und Skurriles war zu sehen
...Tragik, Liebe und Hass, Leben und Tod - es ist alles da, was zu einem echten Drama gehört. Dornröschen heißt das Stück übrigens. Das Ein-Mann-Puppentheater Felicio aus Berlin gelang eine köstliche Mischung aus klassischer Vorlage und modernem Witz.
...Ackermann brachte mit Witz, Charme und seinem Markenzeichen, dem ungewöhlich variablen Einsatz seiner Stimme, klassische Stoffe auf die Bühne.
Ackermann ist ein Künstler, der nicht sonderlich beeindruckt von Modeströmungen seinen Weg im klassischen Handpuppentheater geht... das zeichnet Ackermanns spielerische Handschrift aus. So eignet er sich den Märchenstoff an, macht ihn zu etwas Persönlichem. So haben auch die erwachsenen Begleitpersonen ihren Spaß an diesen skurrilen Figurenpandämonium, das Ackermanns Märchenwelt bevölkert.
Ausschnitt, Text A. J. Wahl
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